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Alle Informationen zur Kita St. Erasmus in Trassem

Ein Gang durch unsere Kindertagesstätte

 
Das Gebäude, in dem wir arbeiten und leben, wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach den jeweiligen Bedürfnissen angepasst und wird wohl auch in Zukunft den Betreuungsangeboten entsprechend gestaltet werden.
 
Es handelt sich um ein flaches, helles Gebäude, umrahmt von Grünanlagen und Bäumen, dem weiten, offenen Festplatz auf der rechten Seite und dem grünen Dorfplatz auf der linken Seite. Das Gebäude wächst zum dahinter liegenden Außengelände auf zwei Stockwerke an.
 
Betritt man die Kindertagesstätte, so erreicht man die große Eingangshalle. In diesem Eingangsbereich befindet sich eine geräumige Puppenwohnung mit benachbartem Kaufladen. Dort treffen sich die Kinder aus den Gruppen, zum Kochen, verkleiden, tanzen, spielen… – leer und langweilig ist dieser Bereich nie.
 
Im Erdgeschoss befinden sich unter anderem die Küche, zwei Funktionsräume für Kinder, Toiletten und Waschräume, zwei Schlafräume, die Turnhalle sowie vier der fünf Gruppenräume. Einen weiteren Gruppenraum, sanitäre Einrichtungen sowie Büro- und Personalraum erreicht man über eine Treppe und die Galerie im Obergeschoss.
 
In drei der fünf Gruppenräume haben jeweils bis zu 25 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren ausreichend Platz und Möglichkeiten, zusammen zu lernen und zu spielen. Diese Gruppenräume beherbergen die Stammgruppen, die aus unserer Sicht insbesondere für die kleineren Kindern und die „Buskinder“ nach ihrer teilweise langen Anreise notwendig sind – als Ort des Ankommens, des Schutzes und der Geborgenheit. Von hier aus erobern die Kinder im Lauf des Tages das ganze Haus, besuchen Kinder in anderen Gruppen oder nutzen die Funktionsräume, die Turnhalle und den Flurbereich.
 
In zwei weiteren, sogenannten Nestgruppen werden unsere bis zu 26 Kinder unter drei Jahren betreut. Diese Räume sind so ausgestattet und gestaltet, dass sie den Bedürfnissen dieser Altersgruppe entsprechen.
 
Die Gruppenräume sind in verschiedene Spielbereiche eingeteilt. Es gibt Bereiche für Rollenspiele, eine Bauecke, einen Kreativbereich und einen Frühstückstisch. Den Mittelpunkt bildet ein großer Spielteppich, wo die Erzieherin dem Kind „auf Augenhöhe“ begegnet. Offene Schränke und Regale säumen den Raum und präsentieren altersgemäße Spiel- und Arbeitsmaterialien. Den Kindern stehen auch Alltagsgegenstände zum Experimentieren und Ausprobieren zur Verfügung. Das Spielmaterial für die Kinder ist klar strukturiert und überschaubar. Ein Spiegel zur eigenen Wahrnehmung steht zur Verfügung. Wenige geschlossene Schränke sind notwendig, um die Gegenstände aufzubewahren, die den Kindern nicht zugänglich sein sollen. Im Frühstücksbereich gibt es Regale mit Geschirr und eine Kinderspüle. Hier werden die Kinder in die Verantwortung und die notwendigen Vor- und Nachbereitungen (Tisch decken, Abräumen…) mit einbezogen.
 
Regeln gibt es für alle Bereiche in den Gruppen- und Funktionsräumen. Sie sind verbindlich, können aber auch hinterfragt und im Konsens verändert werden. Zu jeder Gruppe gehört eine Kindergarderobe mit festen Plätzen und einem Erkennungssymbol für jedes Kind.
 
Im Erdgeschoss und im Obergeschoss befinden sich insgesamt drei Waschräume und Toiletten für die Kinder. In den Sanitärräumen gibt es je einen Wickeltisch, im Erdgeschoss in jedem zudem noch eine Dusche.
Der ohnehin großzügige Turnraum im Erdgeschoss kann durch Öffnen der Flurtüren bei größeren Festen und Aktivitäten noch erweitert werden. Er enthält eine Kletterwand, ein Kletterseil, eine Rutsche, eine Schaukel und weitere vielfältige Turn- und Bewegungsgeräte. Der Turnraum wandelt sich im Alltag in eine Bewegungsbaustelle, in der die Kinder ihrem natürlichen Bewegungsbedürfnis, wann immer sie möchten, nachkommen können. Für die Turnhalle gelten besondere, verbindliche Regeln, die der Sicherheit der Kinder dienen, da die Turnhalle auch von einer begrenzten Anzahl von Kindern alleine genutzt werden kann.
 
Die Nebenräume im Erdgeschoss können von allen Gruppen genutzt werden und dienen auch der Klein- und Projektgruppenarbeit. Sie werden entsprechend den Bedürfnissen ihrer jeweiligen Benutzer immer mal wieder umgestaltet. Ein Nebenraum ist in der Regel als Ruhe- und Rückzugsraum ausgestattet, um den Kindern in dem lebhaften Haus einen Ort zu reservieren, in dem sie auch einmal schlafen oder kuscheln, lesen oder leise Musik hören können.
 
Hinter dem Gebäude erstreckt sich das weitläufige, eingezäunte Außengelände bis hinunter zum Leukbach. Erreichbar ist es über alle fünf Gruppenräume, die Turnhalle oder ein Gartentor vom Festplatz aus. Von 1998 bis 2000 wurde unser Außengelände unter ökologischen Gesichtspunkten erweitert und umgestaltet. Es entstand ein naturnaher Spielplatz, der als Förderprojekt des Landes Rheinland-Pfalz Vorbildcharakter für viele weitere Spielgelände der Umgebung hatte und hat. Mit tatkräftiger Unterstützung vieler Eltern und Kinder wurden ein „Weidentippidorf“, ein Weidentunnel und ein Weidenzaun errichtet. Ein Spielhügel, durch den ein Tunnel führt, weckt die Neugierde der Kinder. Ein Klettergarten, zwei Rutschbahnen, ein Wassergarten mit Brunnen und Pumpe, ein Baumhaus, Klettergeräte für Kinder unter drei Jahren sowie über drei Jahren, ein überdachter Sandkasten, ein Wipptier, zwei Schaukeln, eine Nestschaukel, Hochbeete: das Außengelände bietet vielfältige Möglichkeiten für die Kinder, sich zu bewegen, Abenteuer zu erleben, sich zurückzuziehen, zu lernen und – vor allem – sich zu vergnügen. An das Gebäude grenzen zwei, vom Außengelände erreichbare Garagen, wo die Spielutensilien und Gartengeräte verstaut werden können.
 
Wir verfügen über 105 Plätze für Kinder, davon 26 für Kinder unter drei Jahren. Für bis zu 70 Ganztagsplätze bereiten unsere Hauswirtschaftskräfte täglich frische und kindgerechte Mahlzeiten zu.
 
Neugierig geworden? Wir freuen uns über Ihren Besuch!
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